Teuer bezahlt!

Euro

Fast wäre es mir letztlich passiert, ich war drauf und dran über das Internet ein Möbel auszusuchen, das ein Plagiat ist. Bei uns ist das aber strengstens verboten! Auch die Einfuhr von derartigem Mobiliar kann am Ende teuer werden, weil es vom Zoll einkassiert wird und somit nie ankommt. Sie wissen schon, im Internet wird meistens per Vorkasse bezahlt und dann… Der Anbieter dieses Möbels saß natürlich im Ausland. Wohlgemerkt im europäischen Ausland. Genauer gesagt, und das ist schon interessant: Als ich mir das erste Mal diese Seite angeschaut habe, war es Großbritannien, ein paar Wochen später Spanien mit Konto in Argentinien. Ich überlasse es Ihnen, sich da einen Reim drauf zu machen. Empfehle aber auf jeden Fall bei „Schnäppchen“ zu schauen, wo der Anbieter sitzt und welche Bewertungen man über ihn finden kann.

Aber warum muss es erst soweit kommen. Immer wieder muss ich feststellen, dass es Möbel gibt, die extrem teuer sind. Oftmals sind es Klassiker, super Design, aber überteuert. Da kommt man eben ins Grübeln oder eben ins Suchen – nach Alternativen nämlich.

Z.B. das Day-Bed von Eileen Grey. 1925 (!) von ihr entworfen. Für die damalige Zeit ein herausragendes Design. So herausragend, dass es heute noch genauso aktuell und gefragt ist. Kostenpunkt für die Lederversion liegt bei ca. 6.000 Euro.

Oder der Swan von Fritz Hansen. Ein sehr schöner Loungesessel aus dem Jahr 1957. Zu haben ab 3.000 Euro für die Stoffversion oder ab 6.000 Euro in Leder. Wohlgemerkt ein Stück! Zum Vergleich hätte es eben diesen Loungesessel als Plagiat ab 330 Euro gegeben.

Es gibt sicher Gründe, für die Hochpreisigkeit von Möbeln, die in der Qualität und den Kosten für den Entwurf begründet liegen. Und ich möchte hier auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich Plagiate gutheißen möchte! Aber muss der Preisunterschied so extrem sein?

Dieser Beitrag wurde am 23. Dezember 2013 um 07:00 veröffentlicht. Er wurde unter Einrichtungsberatung, Innenarchitektur abgelegt und ist mit , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

Ein Gedanke zu „Teuer bezahlt!

  1. Bei solchen Dingen muss man defintiv zwei Mal hinschauen, um am Ende nicht mehr zu bezahlen, als unbedingt nötig, wobei manche Angebote doch immer sehr verlockend sind, aber dann Plagiate zu besitzen ist sicherlich alles andere als zufriedenstellend.

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