Hochbetten für Kinder – Pro und Contra

Hochbett Octopus

Die Tage war ich bei einer Kundin. Ihr 5jähriger Sohn möchte in seinem Zimmer ein Hochbett haben. „Alle haben eins“, sagt er. Das Wort „Alle“ kommt mir noch von meinen eigenen Kindern bekannt vor.  Es ist DAS schlagkräftigste Argument aus Kindersicht, um etwas durchzusetzen. Mitunter hat sich dann allerdings heraus gestellt, dass „Alle“ zu relativieren ist.

Aber zurück zu der Familie meiner Kundin. Sohn und Vater sind für ein Hochbett. Die Mutter ist dagegen. Aus Muttersicht droht Gefahr, dass das Kind herunter fällt. Sohn und Vater sind an solchen Argumenten natürlich nicht interessiert.

Aber was spricht nun dafür und was dagegen?

Pro:

  • Mehr Platz im Zimmer. Man kann darunter noch etwas spielen, einen Schreibtisch stellen oder eine zweite Matratze für Besuch hinlegen.
  • Cool, Alle haben es.
  • Man kann darauf rumturnen, runterspringen, etc.

Contra:

  • Großes Möbel im Raum, das mitunter den Raum auch erdrücken kann
  • Um in das Bett zu gelangen, muss man ständig hoch und runter klettern. Wenn es einem gerade nicht so gut geht, kann das lästig sein. Dann müsste man evtl. darunter schlafen.
  • Unfallgefahr
  • Wird von älteren Kindern meist nicht mehr gewünscht. Das Bett muss dann ausgetauscht werden. Manche Modelle lassen sich auch runterbauen.

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Aus meiner Sicht macht solch ein Bett vor allem Sinn, wenn man sehr wenig Platz hat und evtl. mehrere Kinder dort unterbringen muss oder wenn das Zimmer so groß und auch hoch ist, dass man einen richtigen großen Auf- bzw. Überbau herstellen kann, also förmlich eine zweite Ebene.

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass auch meine Kinder ein Hochbett hatten, welches ich sogar selber gebaut habe. Das hat sich angeboten, weil beide Kinder in einem Zimmer schlafen mussten. Durch die Dachschräge konnte ein Bett mit versetzten Ebenen eingepasst werden.

Wie immer man verfahren möchte, bei der Auswahl der Möbel empfehle ich zu Bedenken, dass Kinder sehr schnell groß werden und ihnen bald andere Sachen gefallen werden. Flexibel und neutral sind hier Faktoren, die zumindest viel Geld sparen können.

http://www.einrichtungsideen.net

Fotos: Octopus-Versand, Ikea

Dieser Beitrag wurde am 4. März 2013 um 07:00 veröffentlicht. Er wurde unter Einrichtungsberatung, Innenarchitektur, Jugendzimmer, Kinderzimmer abgelegt und ist mit , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

Ein Gedanke zu „Hochbetten für Kinder – Pro und Contra

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